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Beschreibung der Ausgangssituation 1997:

  • Langlauf war in der Hochrhön auf einer Höhenlage von 800-900 m im Bereich des Heidelsteins an der hessisch-bayerischen Landesgrenze nur noch eingeschränkt möglich. Ursache: Zu enge Waldschneisen im überwiegend vorhandenen Fichtenbestand
  • Die Loipen wurden von Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Gersfeld mit einem technisch veralteten Loipengerät präpariert.
  • Die Präparierung der Loipen erfolgte nachrangig nach dem Räumen der Straßen in der Stadt
  • Die Loipe wurde als „Loipe Schwabenhimmel“ bezeichnet.
  • Mit dem vorhandenen Loipengerät (Bj. 1987) konnten nur Parallelspuren für den klassischen Läufer gezogen werden.

Meilensteine auf dem Weg zum Loipenzentrum Rotes Moor:

  • 1998: Erstes Freischneiden der Waldschneisen durch Hessen Forst
  • 1999: Erster Einsatz von Großgeräten zur Entfernung von Wurzelstöcken und Herstellung der verbreiterten Loipenprofile.
  • Erste Investitionen an der Loipentrasse wurden durch Stadt Gersfeld, SKG Gersfeld, nordisch und Hessen-Forst getätigt.
  • 2002: Beschaffung und Inbetriebnahme eines neuen Loipenspurgerätes durch den Landkreis Fulda, welches ein wechselseitiges Ausheben der Spurplatten ermöglicht und über eine hydraulische Fräse verfügt.
  • Erstmals konnten die Loipen auch für die freie Technik präpariert werden.
  • Neues Gerät wird von Mitarbeitern der Stadt und von angestellten Vereinsmitgliedern bedient.
  • Umbenennung des Gebietes in Loipenzentrum Rotes Moor
  • 2003: Die Stadt Gersfeld gibt das Loipenspuren vertraglich an die SKG Gersfeld ab. Die Zuschussbeträge wurden begrenzt. Das Risiko eines langen Winters trägt der Verein.
  • 2004: Um die Bürde des Schneerisikos tragen zu können, führt die SKG Gersfeld mit großem Erfolg ein Spendenticket zur finanziellen Absicherung des Schneerisikos und der Instandhaltungen am Streckennetz ein.
  • Es werden jährlich bis zu 300 ehrenamtliche Stunden am Streckennetz abgeleistet.
  • Im Juli wird am Parkplatz Moordorf das“ Haus am Roten Moor“, ein Gemeinschaftsprojekt von NABU, Landkreis Fulda, SKG Gersfeld und Stadt Gersfeld eröffnet.
  • Durch die gute Präparierung für beide Stilarten und die ungebrochene Nordic Aktiv Gesundheitswelle steigen die Besucherzahlen stark an. Das Loipenzentrum Rotes Moor zieht an schönen Wintertagen ca. 1.500 bis 2.000 Besucher an und mausert sich zu einem der beliebtesten Langlaufgebiete Deutschlands.
  • 2005: Das „Haus am Roten Moor“ wird durch das Schlagen einer zusätzlichen Schneise und die anschließende Herstellung der Loipentrasse auch in das“Wettkampfgeschehen“ integriert.
  • Das Haus am Roten Moor und die neue Loipenführung werden hervorragend angenommen.
  • 2006: Nach einem Jahrhundertwinter von 135 nutzbaren Schneetagen (21.11.2005 bis 04.04.2006) hat die SKG Gersfeld die bestehende Vereinbarung mit der Stadt Gersfeld zur Präparierung der Loipen gekündigt. „Auf Dauer kann ein Verein mit noch soviel ehrenamtlichem Engagement dem professionellen Anspruch der Nutzer nicht gerecht werden.“ Eine vernünftige Finanzierung aller Kosten und die Ersatzbeschaffung des Loipengerätes müssen unter Beteiligung der Nutzer auch zukünftig sichergestellt werden.
  • August 2006: Zertifizierung durch den DSV zum Nordic Aktiv Zentrum
  • Herbst 2006: Ein Privatisierungskonzept incl. des Parkplatzausbaus an Parkplatz Moordorf zur langfristigen Sicherstellung der Loipenpräparierung wird vorgestellt.
  • Aufgrund einer Vielzahl komplexer Randprobleme kommt es zu keiner Entscheidung.
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In der Saison 2017/2018 gab es bisher 0 Schneetage. (alle anzeigen)